Diesen komischen Namen verdankt das Örtchen James Cook, der 1770 zum ersten Mal den Boden Queenslands hier betreten hatte. Hier und im Nachbardorf Agnes Water geht es alles etwas chilliger zu. Kein Wunder, denn außer einer Tankstelle, einer Minipost, einem Surfshop und einen kleinen Einkaufsladen gibt es hier auch nichts. Ach doch, eine gute Möglichkeit im Nationalpark zu schlafen. Denn das ist ja viel günstiger als auf einem Campingplatz. Hier haben wir auch mit Sabine nachts vergeblich nach einer Schildkröte am Strand gesucht. Um diese Jahreszeit kommen sie an den Strand und legen ihre Eier ab.
Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich eine Tour zu einer weiteren Insel machen, der Lady Musgrave. Aber nachdem ich hörte, dass viele Leute dort seekrank wurden und die Tour nicht gerade günstig war, entschied ich mich dagegen. Man kann immer noch zur Nachbarinsel Lady Elliot fliegen, für nur 35 Euro mehr. Mal schauen, ob wir das in den nächsten Tagen machen. Statt auf die Insel ging es heute an den Strand, obwohl ich ja immer noch Panik schiebe, dass ich im kühlen Nass auf eine giftige Qualle stoße. Micha ist da wagemutiger und prescht mit seinem neuen Holzbord schön am Strand entlang. Mit diesem Bord kann man – ähnlich wie beim skaten – am Strand entlang gleiten. Aber zum Thema Quallen zurück. Am Strand haben wir sogar so durchsichtige Dinger entdeckt. Micha meinte noch, dass man die Körper der Quallen anfassen könne, nur nicht die Tentakeln. Das erschien mir falsch und ich fragte kurzerhand die Lifeguards, die mir zustimmten. Zum Glück waren diese Quallen, die Micha angefasst hatte aber ungefährlich. Was für ein Glück für ihn!
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