Freitag, 31. Oktober 2008

13.10. Wir sind im Urwald!

Ja, wir haben uns für unseren ersten Trip entschieden (nicht leicht bei den tausenden Flyern hier). Wir haben uns ein Auto gemietet und fuhren für ein paar Tage zum Cape Tribulation - dort trifft der Regenwald das Reef. "where the rainforest meets the reef" - heißt es hier überall, um werbewirksam die Touris zu anzulocken.

Wir fuhren mit einer Fähre über einen kleinen River - überall gibt es Wahnhinweise, dass es Krokodile im Gewässer gibt. Hm, keines gesehen. Unsere Unterkunft war auch was Besonderes. Und zwar haben wir in einem riesigen Zelt mitten im Regenwald geschlafen. Die erste Nacht war gewöhnungsbedürftig, vor allem, weil wir schon im Dunkeln angekommen sind. Ich dachte es wäre ein kleines Zelt gewesen für Micha und mich. Aber im Grunde genommen war es ein Riesenzelt für über 10 Personen (mit ebenso vielen Stockbetten) und wir hatten das Riesending für uns ganz allein. War irgendwie schon beängstigend. Überall gab es Löcher im Zelt und das Moskitonetz war auch nicht mehr heile. Da wir nur Stockbetten hatten, hab ich Micha aber gebeten, dass er neben mir schläft, das war mir doch am Anfang alles zu unheimlich. Bei jedem Toilettengang war die Taschenlampe mein treuster Begleiter, auf der Suche nach fetten Spinnen, die mich evtl. angreifen ;-) Aber Fehlalarm. Man gewöhnt sich schnell an alles und wird lockerer. (Jetzt gerade läuft zum Beispiel ne fette Kakalake neben mir rum, aber was soll´s.)

Als wir im Regenwald ankamen, regnete es die ersten Tage durch. Der Regen prasselte so laut auf das Zelt, dass es schwer war einzuschlafen. Krass auch der Lärm der Tiere nachts. Ich dachte, die schlafen in der Dunkelheit. Aber es gibt hier viele Tiere, die nachtaktiv sind und die ganze Zeit laute Geräusche von sich geben. Vor allem irgendwelche Vögel... .

Wir waren insgesamt drei Tage dort. Es war toll und einmalig zugleich. Ja, ich war im Regenwald. Zwar sah es anfangs aus wie im deutschen Wald, nur mit Palmen, aber wenn man erst mal ein paar geführte Touren gemacht hat, sieht man doch grosse Unterschiede! Es gibt Bäume, die wenn man sie berüht, Entzündungen hervorrufen können. Mehr als 80% der Tiere sind angeblich giftig. Das Ding war nur, dass wir fast nie Tiere gesehen haben, denn die können sich perfekt tarnen. Einmal hab ich nachts eine Shilouette einer riesigen fetten Spinne gesehen, zum Glück nur bei Nacht.

Einmal waren wir an einem Fluss mit einem Tarzanseil, um über den Fluss zu kommen. Später hörten wir allerdings, dass man sich keinem Fluss auch nur auf 5 Metern nähern soll. Wegen der Krokodile. Dann haben wir das auch besser gelassen. Auch an den schönen Stränden muss man vorsichtig sein. Aber ins Wasser darf man hier in Queensland ja sowieso nicht. Es gibt ein paar Strände, die von Lifeguards bewacht werden und einige Leute gehen dort ins Meer. Aber selbst hier gibt es Quallen und man sollte es besser lassen zu schwimmen.

Der Regenwald strahlt was Besonderes aus. Der modrige Geruch, die intensiven grünen Farben, die Sonne-Schattenspiel oder der Dunst des Nebels bei Regen, die vielen unbekannten Tiere - all das kennzeichnet den Urwald hier aus.

Ich werde wiederkommen, um meiner Familie den Regenwald zu zeigen. Die kommen in etwa einer Woche!

Ich freu mich so drauf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Sonntag, 12. Oktober 2008

Australien - ich liebe dich!

Unser Flug von Bali nach Australien ging erst halb zehn abends. Also wollten wir gerne bis abends in unserer Unterkunft bleiben, leider war das dann doch ausgebucht. Und da es wieder einen Monsumregen gab, mussten wir die Stunden bis abends in einem doofen Cafe verbringen. Wir waren die einzigen Gäste, aber es gab halt kein Entkommen aufgrund des starken Regens. So freuten wir uns umso mehr auf Down Under.

Der Flug durch das Gewitter war holprig und sicher nichts für Leute mit Flugangst. Ich hatte eher Angst wegen meiner Ohren. Aber irgendwie geht es doch immer. Wir landeten um 1 Uhr nachts in Darwin und unser Weiterflug nach Cairns war erst um 7 Uhr morgens. Also gab es nur die eine Möglichkeit: Auf dem Boden des Flughafens schlafen. Wir klauten schon im Flieger zwei Decken. Mein Qantas Kopfkissen wurde mir leider vom Flugpersonal wieder entnommen, tja hatte ich wohl zu offensichtlich eingesteckt. Aber die Decken waren super, denn im Flughafengebäude war es wegen des Klimaanlagen eisekalt. Trotz Jacke, Puli und langer Hose und habe ich gefroren. Nachdem wir den ganzen Sicherheitscheck durchhatten mussten wir sogar noch ein kleines Interview geben - a la: was genau wollen sie in Australien? Wie lange bleiben sie? Wo wollen sie hinreisen, etc.. Anschliessend mussten wir uns einen Schlafplatz suchen. Überall lagen schlafende Menschen auf dem Boden. Ich versuchte noch ein gutes Plätzchen fuer uns zu ergattern, denn entweder war der Boden gefliest, oder es gab überall Notausgänge, die freibleiben mussten. Als ich ein letztes Stück freien Teppichboden erblickte, spurte ich los: das ist mein schlafplatz, dachte ich. Und ich bekam ihn auch. Also die eine Decke auf dem Boden ausgebreitet, mit der anderen haben wir uns zugedeckt. Ich habe sogar ein wenig geschlafen. Nur leider haben mich die extrem lauten „Wellcome at the Darwin Airport“ Durchsagen ständig wieder aufgeweckt. Um 7 ging es dann weiter nach Cairns.

Australien - das Backpacker Paradies
In unserem ersten Down Under Ziel angekommen, mussten mussten wir uns am Flughafen noch um ein Hostel kümmern, denn alle angefragten Hostels hatten uns leider vorher per Mail abgesagt – waren ausgebucht. Aber Australien ist toll auf die Backpacker eingestellt! Am Flughafen gibt es eine Tafel mit ein paar Hostels und dazugehörigen Kurzwahlnummern. Ein Telefon neben dieser Tafel hat diese Kurzwahlnummern gespeichert und man kann kostenlos bei den Hostels anrufen. Ich hatte direkt Glück. Das hatte ich mir schon gedacht, als am anderen Ende der Hostelvater Gabriel hieß ;-) Sie hatten noch ein Twin Room Sharing Bathroom frei, also ein Zimmer mit zwei Singlebetten und einem Gemeinschaftsbad. Die meisten Hostels bieten einen kostenlosen Pick-up Service vom Flughafen an. Und der Bus des Hostels war genau in dem Moment am Flughafen. Passte also perfekt.

Buntes Treiben im Hostel
Das Hostel ist auch super. Ich muss mich erst mal an die Atmosphäre gewöhnen. So viele Leute aus so vielen Nationen. Eine Gemeinschaftskueche. Viel Trubel. Alle kochen in der Gemeinschaftsküche, sitzen draußen auf den Bänken und Tischen, hängen in der Hängematte, liegen am kleinen Pool oder lesen einfach ein Buch. Auf der einen Seite ist es cool, auf der anderen Seite ist es manchmal schwer hier seine Ruhe zu haben. Einen Tag später mussten wir in das gegenüberliegende Appartment ziehen.

Das ist noch besser. Es ist eine Art Sharehouse. Also ein ganz normales Haus, indem man wie in einer WG lebt. Alles ein bisschen entspannter als im Hostel. Leider konnten wir hier nur 2 Naechte bleiben, dann ging es zurueck ins Hostel. Dieses Mal hatten wir leider das Zimmer direkt an der grossen Kueche. Wann immer ich also nachts auf Toilette musste, musste ich schlaftrunken an denjenigen vorbei, die dort noch verweilten. Und es war sehr laut.

Manchmal wollen die Hostel"eltern" einem Regeln vorschreiben, was nervig sein kann. Und als ich heute gerade unter der Dusche stand und es draussen ertoente, ich solle rauskommen, weil das Bad geputzt werden muesse, da dachte ich schon mal kurz: "Ich bin nicht mehr 20, will mir nicht alles vorschreiben lassen!"Aber alles in allem ist es schon gut. Das Hostel ist sauber, es gibt wirklich nette Leute, der Service ist auch super. Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service, der mehrmals taeglich in das Zentrum faehrt. Wir bekommen eine Rabattkarte fuers Abendessen in einer Bar im Zentrum. Und einmal die Woche gibts Pizza- oder Barbecue Abend.

Cairns - ein Backpacker neben dem anderen
Die Stadt wimmelt von Backpackern. Man weiss gar nicht, wer ueberhaupt einheimisch ist. Und ein Tour-Office neben dem naechsten. Und alle haben ungefaehr 100 Kataloge mit Angeboten zu bestimmten Touren. Hu, da muss man erst mal nen Durchblick bekommen.

In Cairns selber haben wir bis dato noch nicht all zu viel gemacht. Da es keinen Strand gibt, werweilen die Leute an einer kuenstlichen Lagune. Daneben befindet sich die Esplanade und einige Grillstellen, die man nutzen kann. Einfach Fleisch kaufen, Dollar in den Grill werfen und dann kannst du dein eigenes Fleisch grillen. Aber derzeit regnet es oft und es ist bewoelkt. Daher laufen wir durch die Malls, vergleichen Preise zu Deutschland. Zum Beispiel sind die Hifi Sachen hier guenstiger. Der neueste Ipod kostet hier 100 Euro.

Morgen gehts aus Cairns raus. Wir fahren zum Cape Tribulation, dort trifft der Regenwald ans Meer. ich bin gespannt. Wir haben uns ein Auto ausgeliehen und werden in einer Art Zelt im Regenwald schlafen. Mehr darueber beim naechsten Mal.

Best regards,
Gabi & Micha

Die Tage auf Bali sind gezaehlt

Aufgrund von meiner Ohrentzuendung (vermutlich vom Schnorcheln) mussten wir noch mal den Flug nach Australien verschieben. Ich konnte keinen Druckausgleich machen und das haette wohl zu Schmerzen im Flieger gefuehrt.

Die letzten Balitage verbrachten wir in der Hauptstadt Kuta. Wir hatten eine gute Unterkunft, die jeden nur 2 Euro am Tag kostete. Bis jetzt hatten wir immer einen guten Riecher, was die Unterkünfte angeht. In diesem „Warung“, so heißen hier die günstigen Unterkünfte, trafen wir sogar einige Leute von den Gilis wieder. Auch wenn es etwas nervig ist in der Hauptstadt, waren wir etwas müde, um noch mal richtig weiterzureisen. Den Norden Balis werde ich also wohl beim nächsten Mal einen Besuch abstatten müssen. Jetzt geht es erst mal weiter nach Australien. Und ehrlich gesagt, freuen wir uns doch etwas auf „normale“ Zivilisation, wo man nicht handeln muss oder einem alle 2 Meter etwas versucht wird anzudrehen. Micha hat die Leute zum Schluss sogar schon angefangen zu verarschen, wollte ihnen auch Massagen andrehen. Es wird also Zeit weiterzureisen. Endlich wieder Zähneputzen mit Leitungswasser und es gibt auch in jedem Backpacker-Hostel ein Bad mit Waschbecken und normalem Klo. Jipihhhh! Down Under – wir kommen!

Und ich freue mich wahnsinnig auf meine Familie, die in etwa zwei Wochen nach Cairns kommen wird.

Bis zum naechsten Post,
eure Vielflieger

Wir waren auf den Gilli Inseln

„Durch die Hölle ins Paradies“, so wollte ich dieses Kapitel der Reise eigentlich nennen. Doch mit etwas Abstand betrachtet wäre es doch ein wenig zu dramatisch. Aber ich muss doch sagen, in dem Moment der Reise war es genau das für mich.

Also was ist passiert... . Wir entschieden uns noch eine Weile auf Bali zu bleiben, weil es doch wirklich sehr schön und günstig hier ist. Also den Flug nach Australien schnell umgebucht und neue Pläne für Bali geschmiedet. Wir wollten der Insel Bali für einige Tage den Rücken kehren und auf eine der drei Gilli Inseln fliegen. Laut Katalog und Fotos im Internet sollte es dort blaues Wasser und weiße, nicht all zu touristische Strände geben. Na, ob diese Fotos bearbeitet wurden oder der Wahrheit entsprechen – genau das wollten wir rausfinden.

Auf Reisen vergeht viel Zeit mit Planen
Wenn man sich auf Reisen etwas vornimmt und eine Tour buchen möchte, geht das leider nicht all zu schnell. Erst einmal rausfinden, welche Anbieter es gibt, Preise vergleichen, alles abtelefonieren, etc. – da geht schon viel Zeit drauf, in unserem Fall oft 1 ganzer Tag. Fazit: Beim Reisen verbringt man viel Zeit mit Planen. Das kann ganz schön anstrengend sein. Aber wir haben uns für die Zukunft vorgenommen, einfach schnellere Entscheidungen zu treffen.

Zurück zu unserem Insel-Vorhabens. Man kann mit dem Boot direkt von Bali auf die Gillis Inseln hinfahren oder mit dem Flieger von Bali zur vorgelagerten Insel Lombock fliegen und dann mit dem Taxi zum Hafen auf Lombock und von dort aus eine Fähre nehmen, die einen dann zu eine der 3 Gili Inseln bringt. Da wir hörten, dass manche Fähren untergehen und diese eine sehr wacklige Angelegenheit sein soll, wählten wir den Flieger. Und der Flug war nur ein paar Euros teurer. Es gab mehrere Fluggesellschaften, die wir alle abtelefonierten, um an ein paar Infos zu kommen – vergeblich. Denn die Balinesen am anderen Ende der Leitung haben leider nie verstanden, wann wir genau buchen wollten. Also fuhren wir einfach zum Flughafen auf Bali – vielleicht gelang uns dort mehr. In der Tat, die 3 Fluggesellschaften hatten jeweils einen Schalter und gaben uns alle Auskunft. Ein Mann einer vierten Gesellschaft kam sogar auf uns zu und wollte uns für seine Fluggesellschaft abwerben. Wir sollten mit ihm kommen und er machte uns ein gutes Angebot. Wir entschieden uns aber für eine andere Gesellschaft. Schon lustig, dass man am Flughafen noch abgeworben wird. Auch dass wir keinen Pass vorlegen mussten… Na ja, wir zahlten cash und hatten die Flugtickets in der Hand.

Am nächsten Morgen holte uns unser Fahrer Jeffrey, den wir ja über Freunde empfohlen bekommen haben ab. Pünktlich um 6 Uhr morgens. Da es in der Nacht starken Monsunregen gab, der auf unsere Holzhütte prasselte, hatte ich mal wieder nicht geschlafen. Auch nicht als der Regen aufhörte, denn da gaben die ungefähr 15 Hähne wieder eines ihrer "Kräh-Konzerte: – nur leider nicht bei Sonnenaufgang, sondern wie immer ab 3 Uhr nachts. Was um Gottes Willen machen die so früh??? Ich hatte in den letzten Tagen aufgehört, eine Antwort darauf zu finden. Eher beschäftigte ich mich damit, die bloeden Viecher nachts zu zaehlen - ein bisschen wie Schaefchen-zaehlen. Denn sie krähten immer reih-um. Und ich wusste hinterher wie viele es waren (15) und welcher Hahn am schönsten krähen konnte. Unser, also der von unserer Unterkunft, war definitiv der schrecklichste Kräher. Mein Gott, dass ich mal so viele Zeilen ueber Haehne (was ist eigentl. der Plural?) schreiben werde... . Na egal, wenn man nicht schlafen kann, beschäftigt man sich halt mit komsichen Dingen. Übrigens halten viele Balinesen einen Hahn, denn der Hahnenkampf ist hier so was wie ein Volkssport. Die armen Dinger sind völlig zerrupft und leben in einem kleinen Vogelkäfig, indem sie sich keinen Milimeter bewegen können. Da hab ich ihnen schnell das nächtliche Geschreie vergeben.

Am Flughafen stiegen wir in eine kleine Propeller-Maschine. Ich hoffte nur, dass dieses Ding uns heile nach Lombock bringen würde. Nach 25 Min. hatten wir es geschafft. Der Flughafen in Lombock war klein, aber beim Verlassen strömten wieder Menschenmassen auf uns ein, um uns einen Transport anzubieten oder eine Tour zu verkaufen. Nach längerem Hin- und Herverhandeln fuhr uns ein Taxifahrer zum Hafen. Die Fahrt dauerte 40 Min und ging leider nur über Serpentinen. Nach dem wackeligen Flug war das doch etwas anstrengend für den Magen. Aber die Affen, die einfach so am Straßenrand saßen, liessen alle Strapatzen verfliegen.

Die Einheimischen waren wie Fliegen

Am Hafen angekommen, wollten wir eine öffentliche Fähre zu den Gilis nehmen. Doch was wir nicht wussten, diese Fähre fuhr erst, wenn es genug Passagiere gab, die auch rüberwollten. Grrr wir waren die einzigen. Die Einheimischen erklärten uns, dass das schon einige Stunden dauern könne. Leider gab es kein Cafe weit und breit. Stattdessen waren die Einheimischen – ich entschuldige mich schon jetzt für meine Ausdrucksweise – wie nervige Fliegen. Was ich da erlebt habe, war für mich die Hölle. Alle kamen zu einem und wollten uns mit einem Privatboot rüberfahren. Die Insel war in Sichtweite und Stunden warten war auch scheiße. Aber sie wollten so viel Geld dafür. Wir waren ja die einzigen Touris dort. Alle wollen uns was andrehen. Und das Schlimme: Sie liessen uns nicht in Ruhe, auch nicht, als wir nein zu deren Angeboten sagten. Immerwieder bedrängten sie uns, und wenn man wieder mit einem Nein konterte, wurden sie sogar richtig wütend. Als Micha einem gegenüber dann mit einem lustigen Spruch konterte, fand dieser den Spruch gar nicht lustig. Ich dachte echt, der steigt gleich von seiner Mofa ab und geht Micha an die Gurgel. Sie beschimpften mich sogar mit den Worten, ich solle doch wieder nach Deutschland gehen, wenn das zu teuer sei. Es ist schwer, diese Situation mit Worten wiederzugeben. Im Vergleich zu Deutschland war es vermutlich auch nicht so teuer. Aber allein die Tatsache, wie sie einen bedraengten - Ich empfand es als beängstigend und wollte in dem Moment enfach nur noch weg. Aber leider gab es nichts.

Reise ins Paradies
Irgendwann lernten wir dann einen Einheimischen kennen, der mit einer Österreicherin zusammen ist. Der nahm uns für die Haelfte des Geldes mit. Geschafft. Und die Strapatzen haben sich gelohnt. Wir fuhren zur ersten Gili Insel nahmens Gili Air, eine Insel zum Relaxen. Es war der reinste Traum: weißer Sandstrand, blaues Wasser – vermutlich fast wie auf den Malediven. Also alles wie die Fotos im Internet ;-) Schnell fanden wir eine Unterkunft und der ganze Stress war wie weggeflogen. Wir verbrachten viel Zeit auf schattigen Lounges, die direkt am Strand waren und schlürften frische Fruchtsäfte. Oder schnorchelten am Riff, wo es tolle bunte Fische gab: Nemofische, Regenbogenfische und so coole neon blaufarbene Fische. So was hab ich noch nicht gesehen! Auf Gili Air schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Es gab keine Autos, nur Pferdekutschen, die einen von A nach B brachten. Doch die Insel war so klein, dass man sie in ca. ner Stunde umrunden konnte. Leider war die Zeit viel zu schnell um, denn am übernächsten Tag stand schon der Rückflug nach Bali an.

Es war herrlich, ihr muesst mal dort hin! Da lohnen sich auch die Strapatzen!
Liebste Gruesse von den Backpackern

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