Dienstag, 23. September 2008

Der Sueden Balis - ein Traum

Seit einigen Tagen haengen wir im Sueden Balis ab - genauer gesagt auf der Halbinsel Bukit, im Ort Balangan. Hier gibt es noch keinen all zu grossen Touristrom, keine Hotelkomplexe, keine Scharen von Einheimischen am Strand, die einem was verkaufen wollen. Dafuer aber auch nicht ueberall gepflasterte Strassen. Die Leute wohnen in kleinen Huetten, haengen ihre Waesche neben ihrer Kuh (die hier sehr klein ist) draussen im rauen Gelaende auf. Ueberall am Wegesrand findet man kleine Huetten, wie Kioske, wo man Benzin oder Wasser kaufen kann. Schon urig. Zum Glueck sind wir mit dem Fahrer Jeffrey hierhingefahren, sonst haetten wir es wohlmoeglich gar nicht gefunden. Und zum Glueck haben wir Jeffreys Nummer von Michas Freunden Alex und Bianca bekommen. Mit einem fremden Taxifahrer haette ich vermutlich im ersten Moment gedacht: Will der uns hier in den Kapaten ausrauben?

Wir haben einige Naechte in einer der Strandhuetten verbracht (Kostet noch nicht mal vier euro fuer jeden). Jimmy Brothers Cafe hiess das kleine Ding direkt auf dem Strand. Von diesen Huetten gibt es an diesem Strand ca. 6 Stueck. Jedes hat ungefaehr 5 Zimmer, meistens wohnen hier nur Surfer. Ein Bett im Zimmer, das wars. Daneben faengt auch gleich das Nachbarzimmer an, abgetrennt mit Strohwaenden. Man hoert also alles. Das kleine Bad (falls man das so nennen kann) ist draussen. Die Spuelung geht nicht immer, es gibt kein Klopapier und die A..spuele funktioniert auch nicht. Das Klo wurde mit Sicherheit schon seit Monaten nicht mehr einer Reinigung unterzogen. Unten neben der Kueche gibt es eine kleine Dusche mit kaltem Wasser, wenn noch was davon da ist. Sehr abenteuerlich, aber ich wollte es so. Die Unterkunft mit eigenem Bad habe ich bewusst abgelehnt. Denn hier ist der Blick doch genial. Wir wachen direkt auf dem STrand auf. Fruehstuecken dort, lesen, faulenzen und gucken den Surfern zu. Die Wellen sind in diesen Tagen sehr hoch. Ca. 4 Meter - da bleibt Micha lieber in der Huette. Man fachsimpelt ueber Wellen, begutachtet die anderen Surfer und leidet mit ihnen, wenn sie mit Wunden uebersaet wieder an den Strand kommen. Die meisten ratschen sich direkt am Reef den Koerper auf. Das Einzige, was hier doch nach ein paar Naechten stoert ist der Hahn, der schon mitten in der Nacht wie wild anfaengt zu kraehen. Und das in einer Lautstaerke, die durch saemtliche Ohrstoepsel dringt. Die brauchen wir naemlich, um die doch sehr lauten Wellen abzudaempfen. In der ersten Nacht dachte ich noch: Oh cool, mit Wellen einschlafen. Doch ich lag stundenlang wach im Bett. Die Wellen waren so laut, dass ich mit unter einem startenden Flugzeug glaubte.

Gestern haben wir uns fuer drei Tage ein Auto ausgeliehen. Auch lustig. Man muss hier einfach nur irgendwen fragen und der besorgt einem dann ein Auto. Wir haben fast drei Stunden darauf gewartet, aber immerhin haben wir dann einen kleinen Gelaendewagen bekommen. Will nicht wissen, wie alt die Moehre ist. Aber sie faehrt. Wir mussten nichts unterschreiben und er wollte auch keine Papiere von uns sehen. So einfach ist das hier. Der Typ, der uns das besorgt hat, ist hier Chef eines kleinen Internetcafes und ich nenne ihn immer Business Man, weil man mit ihm schlecht handeln kann. Ich glaub der ist grad mal 17. Aber faehrt schon Auto. Wundert hier nicht, denn auch schon 5 Jaehrige sitzen auf Mofas. (Uebrigens transportieren sie hier alles auf dem Mofa. Die komplette Familie oder auch Tiere, die an den Bauch gebunden werden). Und tanken ist auch eine Sache für sich. Die sog. Tankstellen befinden sich neben irgendwelchen Shops, zum Beispiel neben dem Surfshop - siehe Foto. In den Flaschen befindet sich das Benzin.

Mit dem Auto sind wir dann nach Uluwato gefahren, einem kleinen Surferdorf direkt an einer STeilklippe. War sehr gigantisch. Fuer die ersten 2 Kilometer durchs Gelaende haben wir knapp 15 Minuten gebraucht. In einigen Jahren wird es hier sicherlich Strassen geben. Sie arbeiten schon dran und haben eine gute Methode. Sie verlangen 2000 Rp von jedem, der den Weg durchquert. Ich dachte erst, was fuer ne Abzocke. Aber sie erklaerten uns, dass sie mit dem Geld BEton kaufen, um die Strasse zu machen. WEnn die fertig ist, verlangen sie kein Geld mehr.

Abends haben wir uns dann entschieden in das Flowerbud zu ziehen, ein Tipp von Alex und Bianca. Dort gibt es ein gemuetliches Bett und ein eigenes Bad draussen. Auch hier hat mich der Hahn wach gehalten, aber es war Luxus pur!!!

Heute wollen wir mal die Nachbarstraende abchecken. Dreamland und Bengin - mal schauen, ob es dort genauso romantisch und wild ist.

Noch 2 Tage, dann gehts schon wieder weiter nach Australien. Krass, wie schnell die Zeit hier verfliegt. Auch wenn wir gar nicht von morgens bis abends Sightseeing machen, sondern uns treiben lassen.

Bis bald,
eure Duesseldorfer in der Ferne

Freitag, 19. September 2008

Bali 20.9. Es ist toll hier!

Gestern sind wir ein Hotel weitergezogen. Und jetzt zahlen wir nur noch 6 Euro die Nacht, jipiieh! Dafür ist das Zimmer natürlich sehr spatanisch, das Bett hart, die Bettwäsche alt (gut, dass mein Bruder mir den Tipp mit dem dünnen Schlafsack gegeben hat), die Handtücher mit gelben und roten Flecken übersätt. Und das Bad ist aus dem Mittelalter - aber wir können gut damit leben. Sagrotan sei Dank! Das Wasser darf man - wie überall - nicht benutzen, also Zähneputzen mit dem gekauften Wasser. Und immerhin haben wir noch immer ein eigenes Bad, einen Miniduschstrahl und lauwarmes Wasser, das wird vermutlich bei den nächsten Unterkünften auch wegfallen. Das Tolle ist aber: Den ganzen Luxus aus Deutschland braucht man nicht. Eine gute Erfahrung. Es ist lustig zu sehen, wie sich unsere Hotels verändern. Von dem Luxushotel in Singapur, zu dem guten Hotel in Legian hin zu der ganz einfachen Unterkunft in Kuta. Bin mal gespannt, was noch kommt.

Die Balineser sind wirklich super gastfreundschaftlich, hilfsbereit und nett. Wenn auch manchmal nervig mit ihrem ständigen Aufdrängen von Ketten, Uhren, Taxidiensten, Massagen, etc. Die setzen sich am Strand dann zu einem aufs Handtuch und drängen einem ein Gespräch auf. Manchmal nervt es. Aber wenn man sich mal näher mit ihnen unterhält, erfährt man auch interessante Dinge. Oft verdienen sie nur ca. 50 Euro im Monat. Kein Wunder, dass sie uns Touris permanent an der Backe kleben. Heute hab ich einen Kroaten kennengelernt, der ausgewandert ist. Er konnte auch gut deutsch, hat in Hilden gearbeitet. In Bali hat er sich ein Business mit Schmuck aufgebaut, den er nach Deutschland, Österreich und Italien vertreibt. Er ist glücklich und verdient sich wohl dumm und dämlich. Sorgt für seine Rente vor und plant ein großes Haus mit Pool zu kaufen. Tja, auch eine Möglichkeit... .

Was gibt es sonst zu berichten? Wir waren in Ubud, wieder einem sehr touristischen Ort. Rund um den Ort haben sich zahlreiche Handwerksdörfer angesiedelt. Steinmetze, Holzschnitzer, Silberschmiede. Rund um Ubud gibt es schöne Aussichten auf die üpiig grünen Reisfelder, tiefe Schluchten und klaren Bäche. Auf dem Weg dorthin schreiten immer wieder Frauen die Straße entlang, die riesige Opfergaben auf dem Kopf balancieren. Oder wir sehen fabenprächtig geschmückte Tempelanlagen. Leider war der Monkeyforest schon geschlossen, so dass wir an dem Tag keine Affen mehr besuchen konnten. Wir sind dann in so ein "fettes Hotel" gegangen, um einfach nur mal zu gucken, wie es dort aussieht. Jedes Zimmer/ Villa hatte einen eigenen Pool. Krass. Abends haben wir noch einen traditionellen balinesischen Tanz gesehen. Übrigens: Die Frau unseres Mofabesitzers tanzt auch. So musste ich mir schon ihr Können auf einer DVD angucken, dachte das Band endet nie.

Wie ihr seht macht man hier lustige, spannende und kuriose Erlebnisse. Auch diese hier gehört dazu. Die Polizei ist hier sehr korrupt. Sie hielten uns an, um die Licence von dem Mofa zu sehen. Wir haben von dem Besitzer aber keine bekommen. Also Geld zahlen, um schnell aus der Sache rauszukommen. Ist ja klar, die wollen Geld und das bekommen sie halt von den Touris. Zum Glück haben wir von 50.000 Rp, noch auf 25.000 gehandelt. Später erfuhren wir von dem Mofabesitzer, dass die Licence immer im Innenfach der Mofa liegt - was wir nicht wussten. ABER die Polizei das eigentlich immer weiß! Grrrr. Beim Essen haben wir auch schon gesehen, wie ein Polizist DVD an Touris verkauft hat - ich denke nicht, dass es Orginal-DVDs waren, sondern kopierte. Wäre bei uns undenkbar. Ein Balinese hat uns gefragt, ob man die Polizisten in Deutschland auch mit Geld bestechen könne...

Dann haben wir noch einen Balinesen kennengelernt - an der Ampel (man hält dort halt mal nen kleinen Talk). Der hat uns in sein Haus eingeladen. Erst skeptisch, aber dann doch neugierig sind wir mitgefahren. Er ist Goldschmied und hat uns gezeigt, wie er und seine Familie Silber herstellen. Später zeigte er uns dann in einem Verkaufsraum die ganze Ware und wir könnten gerne was kaufen, so der Mann. "War ja klar", dachte ich. Na ich habe mich zu ein paar Ohrringen überreden lassen. Na, die haben uns das halt so nett erklärt und da bin ich schwach geworden.

Morgen wollen wir mit Jeffrey, einem Mann, der auch schon Freunde von uns vor ein paar Monaten auf der Insel rumgefahren hat, in den Süden fahren. Hoffentlich finden wir da ne günstige Unterkunft. Denn die, die wir angerufen haben, waren fully booked oder zu teuer.

Zum Thema Essen: Bis jetzt ist alles gut "drin" geblieben bei uns. Auch das Essen der alten Kaschemme in einer Seitenstraße. Das hatte uns unser Mofabesitzer empfohlen und auch die Österreicher da drinnen waren begeistert. Also gabs mal wieder lecker indisches Essen. Reis (wie fast täglich) mit Chicken Spieße in Erdnussbutter-Soße. Lecker! Nur unser deutsches Frühstück fehlt mir manchmal. Denn morgens kann ich wirklich noch nicht Reis oder warme Dinge essen. Aber ich finde hier meistens doch noch nen Toast.

So jetzt fahren wir nach Nusa Dua auf der Ostseite Balis. Es ist wirklich toll hier. Ich denke, wer einmal hier war, der kommt wieder. Wir überlegen sogar schon, noch ein paar Tage dran zu hängen. Aber bis jetzt sind wohl alle Flüge bei Qantas ausgebucht.

Bis demnächst,
Eure Gabi

Dienstag, 16. September 2008

Bali 16.9.: Micha zeigt den Leuten wie man richtigen Café macht

Ja, da sitzen wir in Kuta in einem Restaurant und mein Freund möchte gerne einen Latte bestellen. Also geht er zur Theke. Ich liege währenddessen schön auf der Lounge, genieße den Schatten, lese im Baliführer und nippel am kühlen Wasser (natürlich ohne Eiswürfel).
Und während ich ein paar Baliinfos einsauge, denke ich irgendwann: Wo bleibt Micha denn schon wieder (man weiß ja nie bei dem ;-) ) Also schweift mein Blick suchend durch das Restaurant. Und an der Theke finde ich ihn dann, bzw. hinter der Theke!!! Hat der schon nen neuen Job? Ich muss lachen: Micha zeigt den Balinesern doch tatsächlich, was ein "richtiger" Latte Machiatto ist. Er schäumt die Milch auf und schüttet erst dann den Café hinzu. Alle Kellner stehen um ihn herum und versuchen das Wort "Latte M." nachzusprechen.


Ansonsten ist es sehr heiß hier, weshalb ich kleines Dummerchen
mir auch schon nen Sonnenbrand geholt habe. Also die nächsten Tage nix mit Sonne und nur lange Klamotten tragen - auch bei über 30 Grad.

Wir haben uns ne Mofa ausgeliehen. Und an dieser Stelle sei gesagt: Die Preise sind enorm günstig. Die Mofa kostet uns am Tag ca. 2,50 Euro. So düsen wir einfach nur rum, lassen uns treiben. Heute waren wir in Kuta, sehr touristisch, aber dafür ein Shopping-Paradies. Morgen will ich mal zuschlagen. Dafür muss später was aus meinem Koffer raus.

Gestern waren wir in "Tanah Lot" - einem Tempel im Wasser, sehr touristisch, aber muss man
wohl mal gesehen haben. Da verkaufen sogar kleine Kinder (3 oder 4 Jahre) Postkarten an die Touris. Micha hat angebissen, obwohl ich dagegen war. "Ich lass mir doch nicht an jeder Ecke was aufschwätzen..." Und es gab doch tatsächlich Unmengen von Krimskrams Läden und direkt neben an schicke D&G Geschäfte oder Ralph Lauren. Verrückte Welt. Hier in Legian, Kutta, etc. ist sowieso alles touristischer. Hat auch Vorteile, denn auf das ungeliebte Plumpsklo mit der A...dusche konnte ich bis dato verzichten... bis jetzt.

Bis Freitag sind wir hier noch , danach wollen wir weiterziehen. Vielleicht Richtung Süden. Heute hat uns aber der Mofa-Besitzer auch sein Haus in einem Ort weiter nördlich angeboten. Er würde uns auch hinfahren und wir können dann entscheiden, ob wir dortbleiben wollen. Über den Preis will er erst vor Ort sprechen. Na, wir entscheiden meist spontan.


Und noch was an dieser Stelle: Chrissi, du hattest Recht. Bereits am ersten Tag habe ich hier
schon ein Jobangebot bekommen. Eine Australierin hat mir angeboten, bei ihrem Mann im Restaurant (in Melborne) zu arbeiten. Gegen cash - also auch für Micha ;-) Abwarten... .

So jetzt muss ich mich beeilen. Die schließen hier grade. Also schnell das Abendessen bezahlen und ab ins Hotel.

Gute Nacht und bis bald,
Die Reisenden

Sonntag, 14. September 2008

Ankunft in Bali

Huhu,

Bali ist schon anders als Singapur. Zunächst begegnete mir ein Plumpsklo am Flughafen mit einer Dusche "für den Hintern", statt Klopapier (ja, Anja hatte mich ja schon zum Glück drauf hingewiesen). Da jedoch alle daneben gepinkelt haben und nix weggemacht wurde, war es kein leichtes Unterfagen. Aber irgendwie geht es doch dann immer ;-)

Nach einer Diskussion mit dem Taxifahrer, hat der uns dann für 7 Dollar zum Hotel gebracht. Keine Ahnung, ob das zu viel oder angemessen war. An die Preise muss ich mich hier noch gewöhnen.

Als wir imHotel ankamen, mussten wir erst mal lachen. Hatten wir bis jetzt in beiden Hotels vier Sterne, ist der Unterschied doch wie Tag und Nacht. In Singapur war das Hotel 1A: vom Service bis zur Hygiene im Zimmer. Man muss sich vorstellen, dass es da 70 Stockwerke gab und der "Koffermann" hat uns täglich mit unserem Namen begrüßt (Übrigens sprach er Micha immer mit "Mr. Becker" an). Wie kann man sich solch viele Namen merken?
Auf Bali dagegen mussten wir uns in der bis jetzt ersten Nacht erst mal an einige Dinge gewöhnen: an die tausend Mücken, die laute Klima, die besoffenen Nachbarn, die uns bis 6 Uhr in der Früh wachgehalten haben und dann das Zimmerpersonal, das schon um 7 Uhr lauthals im Flur Unterhaltungen führte. Aber vermutlich sind wir nur müde, und dadurch etwas nörgelig. Denn wieder gab es nur eine kurze Schlafphase.

Aber wir sollten uns nicht beschweren. Das Hotel ist ja auch günstiger und wir sind unterwegs.
Heute bei Tag sieht es schon wieder besser aus. Und ich hab erst mal eine Runde relaxt. Und irgendwie ist das Ganze ja auch spannend und besser als ein Cluburlaub.

Bis zum nächsten Mal,
Mitcho&Jabsi

Singapur Rückblick



Hallo,

der Abschied in Deutschland fiel etwas schwer, aber das ist nun vergessen... Der Flug nach Singapur war gut, auch wenn die Sitze eher spatanisch waren und selbst ich Kleine Platzmangel hatte - aber wir sind nach 12 Stunden gut in Singapur angekommen!

Die riesige Stadt ist eine Entdeckung wert: Wir haben ein Hotelzimmer im 42. Stock mit Blick auf die Singapur Skyline und den Harbour gehabt - schon krass. Da liegt man im Bett und genießt die Wolkenkratzer. Echtes Großstadt-Feeling.

Und zu der Großstadt gehören natürlich Unmengen von Malls - da fragt man sich schon, wer so viel shoppen kann. Wir sind standhaft geblieben, bis jetzt nix geshoppt, das kommt erst auf Bali ;-)

Apropos Shoppen: Hier eine kleine Anekdote vom Frankfurter Flughafen. Am Check-In machte man uns Hoffnung auf ein "Upgreat" auf die Buisiness-Class. Wir hatten nur erwähnt, dass wir Probleme mit den Ohren haben, und ob es einen guten Platz für uns gäbe. Da gab uns der Mann hinterm Counter den Tipp: Beim nächsten Flug einfach in Hemd, Bluse oder schicker Hose auftauchen, dann würde es oft zu einem Upgreat kommen. Wir reagierten natürlich prompt: "Solche Sachen haben wir ja dabei. Die tragen wir sonst immer!(hehe)", sagte ich. Also sollten wir uns umziehen und der Mann vom Check-In würde uns dann für die B.Class "vorschlagen", was immer das genau hieß. Jetzt hieß es also abwarten. Micha zog sich schnell sein Hemd an. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Er ging noch mal schnell shoppen, um seriöser auszuhenen. So kaufte er mal eben schicke Schuhe und eine schicke Hose. Leider erfuhren wir dann beim Boarding, dass die Maschine ausgebucht sei und es dieses Mal kein Upgreat geben könne. Grrr. Na ja, auf jeden Fall ein gutes Zeichen, dass alles gut anfing, dachte ich.

Zurück zu Singapur: Leider konnten wir aufgrund des Jetlags (schlafe seit der Landung meistens nur 1-3 Stunden pro Nacht), der hohen Luftfeuchtigkeit (um die 99%) und des enormen Smogs nicht so viel unternehmen, wie wir es gerne getan hätten. Aber wir haben ja noch Zeit...

Und das ist etwas, was ich hier noch lernen muss: "Zeit" - für mich noch unvorstellbar.

Bis bald,
Micha&Gabi

Montag, 8. September 2008

Letzte Nacht in D´dorf - Uiiiiii

Juhu, noch eine letzte Nacht in Düsseldorf - im trauten Heim, dann heben wir ab Richtung Singapur. Und während wir noch etwa 24 Stunden vom Abflug entfernt sind, sieht es bei uns zuhause so aus: Micha versucht seine Wohnung noch auf Vordermann zu bringen, um einen Untermieter aufzunehmen. D.h. auch der Wasserhahn im Badezimmer muss noch dran glauben, denn er funktioniert nicht.... ;-) Und was wäre eine schöne Altbau-Wohnung ohne fließendes Wasser im Bad??? Ich für meinen Teil habe mich in den letzten Tagen drangewöhnt - sehe es als gute Vorbereitung für das "einfache" Leben auf unsererReise.

Na ja, während Micha noch am Wasserhahn "frikelt" und seinen Koffer noch nicht gepackt hat, sitze ich über meinem gepackten Koffer und grübel, was ich besser zuhause lassen sollte. Schließlich wollen auch neue Klamotten aus Thailand gerne Platz in meinem Koffer finden und mit nach Deutschland kommen. Wir dürfen "nur" 20 Kilo mitnehmen, zum Glück sind es bei mir bis dato nur 15.

Also meine Lieben, genug der Vorbereitungen, jetzt steht die Vorfreude an. Morgen geht es los. Auf diesem Wege sagen wir allen noch einmal "Tschö" und bis bald. Wir freuen uns sehr über eure Kommentare. Und natürlich auch über gelegentliche Mails und Skype-Kontakte.

Für alle hier noch mal die Route im Überblick: 9.-13.9. Singapur; 14.9.-26.9. Bali, 27.9.-ca. 12.12. Australien, 12.12.-29.12. Thailand.

Vergesst uns nicht, trinkt gelegentlich einen auf uns und wir beliefern euch im Gegenzug mit unseren News.

Ganz liebe Grüße!
Micha & Gabi

P.S. Jetzt (22.15 Uhr) habe ich doch tatsächlich noch spontan einen Untermieter aufgetan. Er kam, sah und sagte "ja". Morgen wird hoffentlich der Untermietvertrag unterschrieben. Alles wird gut! Hehe

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