Freitag, 19. Dezember 2008

Wir schlafen „über“ Townsville


Heute wollen wir mal wieder günstig übernachten. Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz stoßen wir auf den Felsberg Castle Hill. Ein knapp 300 Meter hoher Berg vor Townsville. Wir genießen den Sonnenuntergang, und morgens den Sonnenaufgang, bevor es zur Dusche an den großen Rastplatz der BP Tankstelle ging. Ja, man findet immer was, auch wenn Micha diese Art des Reisens nicht immer super findet ;-)


Frisch geduscht fuhren wir weiter ins Reef-Aquarium geht. „Entdecken Sie das Riff ohne nass zu werden“, lautet der sehr treffende Werbespruch. Hier schwimmen über den begehbaren Tunneln aus Plexiglas kleine Haie, Rochen, Schildkröten und viele leuchtende Fische. Ich habe für meinen kleinen Neffen Jonas extra Ausschau nach Nemo gehalten. Und ihn tatsächlich gefunden (siehe Foto). Jonas, ich soll dich ganz lieb von ihm grüßen und ein GEschenk von ihm ist in der Weihnachtspost ;-)


Neben dem Riff-Aquarium gibt es ein Aborigini-Culture-Park, und diese Gelegenheit nutze ich.Während meiner Reise vermisse ich schon die ganze Zeit ein Gespräch mit einem Aboriginie. Ich habe tausend Fragen über die Vergangenheit, die Gegenwart und deren Zukunft. Es ist nicht leicht für sie inmitten der Europäer zu leben, die genauso genommen ihr Land weggenommen haben. Im Aboriginal Cultural Center in Townsville hatten wir ein wirklich interessantes Gespräch mit einem jungen Aborigini, der seine Kultur noch völlig auslebt und sie auch vorführt in Form von Tänzen. Jim hat sich fast anderthalb Stunden für uns Zeit genommen. Es war toll einen exklusiven Einblick in seine Gedankenwelt zu bekommen. Er würde am liebsten wieder so leben wir seine Vorfahren. Also nackt mit Tänzen und Gesängen.


Uebrigens hatten wir dieses lustige Tier heute am Auto, sieht eher aus wie ein Stock, oder was meint ihr? Ich sag ja, Australien hat die merkwuerdigsten Tiere.

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