Donnerstag, 22. Januar 2009

Eine Eisbox rettet Leben!

"Schiffbrüchige treiben 25 Tage im Meer - in einer Eisbox". Vielleicht hat der ein oder andere von euch diese Headline in der BILD Zeitung oder im Spiegel gelesen.

Hier der Hintergrund:

Zwei Fischer kenterten vor Weihnachten mit ihrem Kutter, retteten sich in eine Kühlbox – jetzt wurden sie vor Australien aus dem Wasser gefischt.Die Besatzung eines Hubschraubers hat nördlich von Cape York zwei birmanische Männer gerettet, die nach ihren Erzählungen seit 25 Tagen in einer gewöhnlichen Kühlbox im Meer trieben.... (BILD)

Was ist daran besonders? Nicht nur, dass die Männer 25 Tage überlebten. Nein, auch dass diese Eisbox von dem Mann stammt, für den Micha gerade arbeitet. Es ist ein Freund von Dave. Zwar ist nicht eindeutig geklärt, ob es eine seiner Eisboxen ist oder ob sie "nur" aus der thailändischen Firma stammt, die auch für ihn die Eisboxen produziert.

Auch egal. Die australischen Medien sind drauf abgefahren und für die ist klar: Die Eisbox stammt aus Melbourne, von Greham. Dann haben die ihre Story. So geht das hier mit der journalistischen Genauigkeit der Fakten.

Aber noch ist auch unklar, ob die Männer auch die Wahrheit sagen. Denn viele, auch Greham bezweifeln, dass man 25 Tage auf offener See in so einer Eisbox überleben kann ohne von einer Welle erwischt zu werden. Um den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, gab es den Selbstversuch. Und Micha musste mit ran: Gemeinsam gingen sie an den Strand und schipperten in einer seiner Eisboxen. Fazit: Das Ding ist sehr instabil. Aber alle hatten riesen Spaß.

Aber egal, ob die Männer nun die Wahrheit gesagt haben oder nicht. Sie wurden gerettet und Greham hat eine internationale kostenlose Werbung bekommen.

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