….und so sind wir für einige Tage rund um Melbourne unterwegs gewesen. Erst ging es zur Philipp Island, wo wir die kleinsten Pinguine der Welt (ca. 33 cm) beobachten konnten. Sie kommen jeden Abend in Scharren aus dem Meer, um in ihre Sandhöhlen zu watscheln, die in den Dünen liegen. Dort wartet auch schon ihr Nachwuchs so ungeduldig, dass sie ihren Eltern entgegen laufen und ihnen wirklich das Essen aus dem Mund reissen. Unglaublich, aber von einer guten Kinderstube haben die noch nie gehört und Kindererziehung gibt es unter den watschelnden Tieren wohl auch nicht. Natürlich beobachteten wir dieses Spektakel gemeinsam mit ca. 500 anderen Touristen auf einer Art Tribüne. Es war aber dennoch ein
wunderbares Erlebnis. Leider durfte man nicht fotografieren. Am nächsten Tag haben wir uns noch die Insel angesehen, die doch tatsächlich größer ist, als ich dachte und wirklich schöne Strände hat, wo man dann auch nicht mit 500 anderen Touris liegt.
Touristen-Treffpunkt: Wilsons Prom
Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Wilsons Prom gemacht. Ein Nationalpark, der Natur pur verspricht. Schöne Wanderwege und schöne Strände! Anfangs dachte ich tatsächlich, dass es hier etwas ruhiger sei, als ich die ersten Strände entdeckte. Aber als wir dann abends auf dem Campingplatz ankamen, wurde mir schnell klar: Hier sind wie nicht allein. Es war der größte Campingplatz, den ich auf meiner Reise bisher gesehen hatte. Wir teilten ihn uns mit tausenden von Leuten. Willkommen regionaler Sommerurlaub-Tourismus. Hier machen viele
Australier während ihrer Sommerferien Urlaub.
Dennoch genossen wir dieses Gebiet und machten sogar ne kleine Wanderung. Die
Attraktion für uns waren auch die vielen wild lebenden Wombats, die uns unseren Open Air Kinoabend versüßten. Die
laufen doch tatsächlich zwischen den Kinostühlen rum. Das Open Air Kino ist ein Angebot des Campingplatzes. An unserem Abend lief passenderweise „Australia“, der ja unter anderem in Bowen gedreht und der uns ja vom Aboriginie Jim empfohlen worden war.
Aber ich muss gestehen, der Wilsons Prom
Park ist wirklich schön. Es gibt
traumhafte Strände, fast so weiß wie der Whiteheaven Beach. Und bei der Wanderung haben wir ein Kanguruh gesehen. Als es kanguruhlike weghoppelte, hab ich mich wie ein kleines Kind gefreut. Endlich, ich wollte es doch unbedingt mal hüpfen sehen. Falls sich einer von euch den Film "Australia" anschauen sollte, bitte achtet auf die Szene, in der Nicole Kidman zum ersten Mal ein Kanguruh sieht. So in etwas hab auch ich mich gefreut.
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