Mittwoch, 29. April 2009

Zelten auf den Similan Inseln









Ein weiteres Highlight sind die Similan Inseln. Ein Top-Tauch- und Schnorchelgebiet, unter den 10 besten weltweit. Aber ein kleiner
Tipp für alle, die mal in die Region fahren: Auf den Surin Inseln
soll man noch besser schnorcheln können.


Für uns haben die Similan Inseln zwei Seiten: Tagsüber ist es das reinste Paradies, und nachts die Hölle ;-) Zum einen haben wir ein traumhaftes Wasser, mit einer klaren Sicht von mindestens 15 Metern, traumhafte Strände und tolles Wetter. Wir sind mit einer ganz zahmen Schildkröte auch Tuchfühlung gegangen und Micha
hat sogar nen Hai gesehen (siehe Foto).



Aber auf der anderen Seite sind gerade Thai-Ferien gewesen und da muss man sich an die nächtliche Lautstärke schon gewöhnen. Und es geht sehr korrupt auf der Insel zu: Wir erkundigten uns vorher extra, ob es freie Zelte gibt. Und bei der Ankunft wurde das dann zum Problem. Laut dem sehr unfreundlichen thailändischen Parkranger gebe es keine freien Zelte. (Was übrigens totaler Blödsinn war, denn mindestens 20% der Unterkünfte waren noch frei). Nachdem unsere Tourguides ca. ne halbe Stunde mit dem Ranger wildgestikulierend diskutierten, bekommen wir dann doch ein Zelt. Wir müssen natürlich mehr zahlen als die Einheimischen. Was lernen wir daraus: Beim nächsten Besuch bringen wir dem Insel "Häuptling" Whiskey und Zigaretten mit. Ehrlich, das machen zum Teil auch die Einheimischen... alles Korruption, sag ich euch!

Unser Zelt war voller Löcher, so dass man nachts gelegentlich Besuch von Ratten bekam. Und die dünne Isomatte tat ihr Übriges dazu, dass der Rücken schmerzte. Die Hypgiene wurde in dem Nationalpark auch ganz besonders groß geschrieben: Die Schlafsäcke und Kissen werden zum Lüften raugehängt.

Aber nicht Motzen: Die Insel war tagsüber wirklich ein Paradies. Ob Sonnenschein, Regen oder Regenbogen - diese wunderbaren Farben werden mich noch nach Hause begleiten.

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