Donnerstag, 8. Januar 2009

Melbourne ist die „Grande Dame“

Melbourne ist schön. Melbourne hat Flair. Melbourne ist multikulti. Kurz gesagt: Ich bin gerne hier. Die alten Gebäude aus der viktorianischen Ära ziehen mich und Micha völlig in ihren Bann. Die alternativen Viertel wie Fitzroy oder St. Kilda sind voller Leben und in Hinsicht auf Mode, Essen, Kunst, Kultur etc. einmalig. Der italienische Einschlag in Carlton erinnert eher an einen Abend in Italien als an Australien. Hier an der Hauptstraße reiht sich ein Tisch neben den anderen und die Kellner versuchen dich in ihr Restaurant zu locken. Neben diesen tollen charakterstarken alten Vierteln gibt es das Moderne. Die völlig neuen Ecken wie die Docklands (Hafenviertel, erinnert an das Mediaviertel in Düsseldorf) auf der anderen Seite.

Trotz der Großstadt geht es in Melbourne gemächlich zu, keine Spur von Hektik. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir außerhalb wohnen und nur „zu Besuch“ in die Stadt reinfahren. Hier gibt es übrigens auch Straßenbahnen, die ersten, die ich in Australien sehe.

Übrigens gibt es in Melbourne eine ganz tolle Cafekultur und ich habe selten in Australien so guten Cafe getrunken! Komisch nur, dass man in Down Under meist ab 17 Uhr keinen Cafe mehr bekommt. Viele Cafes mit einer super Lage, um die Abendsonne zu genießen schließen um fünf oder es gibt dann nur noch Dinner, aber keinen Cafe mehr. Ein starker Wehrmutstropfen…

Aber die vielen süßen kleinen Cafes und die unglaublichen kleinen Stadtviertel mit Flair machen diesen Wehrmutstropfen schnell wieder weg. (siehe zum Bsp. den süßen Seifenladen auf dem Foto).



Und selbst der Hifi Laden kann interessant sein, wenn er sich in einem alten Gebäude wie diesem befindet (siehe Foto). Normalerweise kann Micha in diesen Geschäften den halben Tag verbringen und ich langweile mich schon nach 10 Minuten. Aber dieser Laden macht das Einkaufen zu einem besonderen Erlebnis.

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