Auf nach Krabi...
So spontan wir den Flug von Bangkok nach Krabi gebucht haben, so spontan haben wir uns auch in einen Bus am Krabi Flughafen gesetzt und sind spontan in Railey ausgestiegen. Das Gepäck wird meist einfach irgendwie in den Bus
geladen. An jedem Busstop rief der Fahrer irgendwas unverständliches, so dass jeder hoffte, an der richtigen Stelle auszusteigen. Wie gesagt, spontan sind wir dann einfach an einem der Stops von Board gegangen. Mit einem Longtail Boot ging es dann auf eine Halbinsel namens Railey.
Micha hat eine tolle Unterkunft gefunden, die sich leider nur optisch als super darstellte, denn der frühmorgendliche Lärm der Longtail Boote weckte uns eindeutig zu früh! Also neue Bleibe gesucht und gefunden. Auch da gröllte in
der Nacht der Stromgenerator und mitten in der Nacht junge Leute nach ihrer Fullmoon-Party. Also auf ein Neues: Hotel Nummer drei war dann um
einiges besser. Sogar mit Klima und TV. Dafür haben wir aber auch tiefer in die Tasche greifen müssen.Ach hier hätte ich noch Tage bleiben können...
Raileys Strände...
Raileys Strand ist wirklich schön, auch
wenn er mit unserem Gili Air Beach (nahe Bali letztes Jahr nicht mithalten kann). Aber man findet ihn auf vielen Postkarten Thailands wieder, weil er diese wunderschönen Kalksteinformationen (genannt Wächterfelsen) hat. An diesen Felsen hängen gelegentlich begeisterte Kletterer... Auch wenn uns die Longtail Boote mit ihren lauten Motoren auf die Nerven gehen, haben sie auch ihre gute Seite: Man kann hier zwischendurch nen tollen Fruchtshake für 50 Centbestellen oder ein Nudelgericht essen.Und es schmeckt oftmals besser als im
Restaurant. Diese feinen Gewürze sind einfach einmalig. Kein
Wunder, dass viele Touris in Thailand für ein paar Tage einen Kochkurs besuchen. Am Anfang der Reise ist man skeptisch, was das Essen an den fahrbaren Garküchen angeht, aber mittlerweile trauen wir uns ...

Gefährliche Tiere...
Übrigens seht ihr hier auf diesem Foto eine Schlange, die sich gerade über das Handtuch unserer Strandnachbarin welzt... Tja, die hat sich erschrocken... Diese Tiere gibt es wohl nicht nur in Australien! Zum Glück kam ein Securitymann von so einem fetten Resort, der war mutig und hat sie zurück ins Meer verfrachtet.
Thailand hat wirklich schöne Strände, wie
auf Postkarten.. Aber es gibt auch das „andere“ Thailand. Denn Thailand ist noch immer arm dran. Im Durchschnitt verdient hier ein Thai 120 Baht am Tag (2,50 Euro), abhängig davon, ob sie in einer großen Stadt wie Bangkok oder in kleinen Dörfern leben. Daher leben sie meist in irgendwelchen einfachen Holzhütten oder
1RaumWohnungen (mit ihrer kompletten Familie). Alle schlafen auf einer Matratze auf dem Boden. Aber komischerweise
haben ALLE einen Fernseher, der rund um die Uhr läuft.
Immer wieder fallen einem diese Kontraste hier auf. Auf den schönsten Postkarten findet man selten die Müllhalden neben den schicken Restaurants, das Geröll am Strand, den Dreck in den Hostels, die
Ameisenstraßen in deiner Toilette, die Plumpsklos ohne Toilettenpapier, die
lauten Motoren der Boote ohne richtigen Auspuff, die ohrenbetäubenden
Generatoren neben deinem Schlafzimmer und der immer
währende Baulärm, um noch mehr Touris anzuziehen. Tja und auf der anderen Seite,
die schönen Tempel, die teuren Resorts (Übernachtung über 1000 Euro pro Nacht) und die tollen Strände.
wir sehen auch die schönen Seiten und genießen das Reisen. Ansonsten ist Railey wohl exklusiver und daher teurer und etwas zu touristisch, weshalb wir morgen Richtung der Insel Koh Lanta aufbrechen.Aber eines noch zum Schlus s: In Thailand gibt es wunderschöne Sonnenuntergänge!!!! Zum dahinschmelzen.






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