Mittwoch, 25. März 2009

Koh Lanta - Fruchtshakes, fried rice & Fliegen



Mit der Fähre geht’s von Railey direkt nach Kohl Lanta. Die Überfahrt ist echt bequem (Sonnendeck) und dauert nur 2 Stunden. Koh Lanta ist zum Glück relaxter als Railey, keine Longtailboote, die rund um die Uhr einen Höllenlärm veranstalten und weniger Touristen auf einem Fleck. Nur bei der Ankunft fühlt man sich etwas von den Thais genervt, da sie wie Fliegen um einen herum wuscheln und einem ein Taxi oder eine Unterkunft vermitteln wollen. Ein deutsches Pärchen gibt mir einen guten Tipp für eine Übernachtung – das Marina Resort. Saubere, große Bungalows am Ende des Long Beaches mit eigenem Bad (kaltes Wasser wie immer). Der Chef von einem Diveshop fährt uns netterweise dorthin, er hofft natürlich, dass wir in den nächsten Tagen was bei ihm buchen.

Am nächsten Tag lernen wir unsere Bungalow Nachbarn René und Sabrina kennen und kurven den ganzen Tag mit ihnen und unseren runter gehandelten Mofa runter in den Süden der Insel. Auf halben Weg macht deren Mofa schlapp, besser gesagt der Reifen. Also suchen wir jemanden, der kurzerhand den Schlauch wechselt. Um noch zur nächsten „Werkstatt“ zu kommen, quetschen Sabrina, Micha und ich uns auf unser Mofa. Für die Thais ist so was völlig normal, die hocken auch zu viert oder fünft auf einer Maschine. Sven versucht im Schneckentempo zur nächsten Werkstatt zu kommen. Die finden wir auch schnell. Aber der Chef ist gerade beten und das kann lange dauern an einem Freitag. Grrr… Wir essen erst mal was und sind später zurückgekommen. Reifen wieder fertig, und dann ging die Tour weiter. Übrigens war bei unserem Mofa die Tankanzeige defekt, weshalb wir irgendwann zur nächsten Spritmöglichkeit laufen mussten. Das kann dann auch mal einfaches Benzin in Pepsi-Flaschen sein.


Ach ja und ich habe mit einem Elefanten angefreundet… Aber er tat mir so leid, dass ich nach wenigen Minuten lieber wieder runter wollte. In manchen Camps werden diese Tiere nicht gut behandelt.


Apropos Tiere: Während einem in Australien Kanguruhs über den Weg laufen, sind es hier die Affen. Die sind doch tatsächlich klug und fahnden immer nach Essen. Einmal klaute ein Affe in einem Obstladen mehrere Bananen. Ein anderer Affe dagegen, war in einem sehr einfachen nicht artgerechten Käfig gehalten worden.

An die ganzen Straßenstrände in Thailand musste ich mich erst einmal gewöhnen. Mittlerweile macht es mir nicht mehr so viel aus, wenn ich inmitten von Fliegen meinen Fried Rice mit Vegetables esse und unterm Tisch die Hühner mit ihren Küken rumhüpfen. Na ich esse dann lieber nur Reis mit Gemüse… ;-)

Diese kleine Take Away Bar am Straßenrand fanden wir ziemlich originell. Für 99 Baht kannst du dich einfach bedienen. Wie lange die angebrochene Bierflasche allerdings schon da stand, kann dir niemand sagen.




Eigentlich müsste ich mal zum Friseur. Aber ich glaube, ich werde noch ein paar Wochen warten und in Deutschland zu Holger gehen. Aber wer weiss, vielleicht bekäme ich hier ne richtig trendige Friseur?


Insgesamt hängen wir 6 Tage auf Koh Lanta ab, schlendern über Märkte, trinken Shakes in Unmengen, erkunden die Insel via Mofa, erleben fantastische Sonnenuntergänge und einmalige Gewitterbilder - und versuchen mit unserem Durchfall klarzukommen. Nach ein paar Tagen Reis, Bananen, Cola und Kohletabletten ging es wieder.

So genug der Skurrilitäten… Bevor die Reise weitergeht, lasse ich noch einen Ballon für Papa in den Himmel steigen… Rene und Sabrina ziehen weiter Richtung Norden, uns dagegen verschlägt es auf eine Insel namens Koh Rok. Und das ist schon der nächste Reisebericht…

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