Freitag, 17. April 2009

Das kackende Kind zum Frühstück

Jo, wir haben unsere Koffer gepackt. Weiter geht’s mit unserem heißgeliebten, ohrenbetäubenden, „ich fahre nie ohne Kopfhörer“- Longtail Boot Richtung Festland. Ohne konkretes Ziel steigen wir ein. Denn unsere Reiserouten ändern sich stündlich.


Aber erst einmal mussten wir uns von ein paar englischen Touris erholen. Ich sag nur soviel: die Männer alle tätowiert und oben ohne beim Frühstück (leider nicht auf dem Foto) Braucht ihr mehr Details? Und ich dachte ich seh nicht richtig, als das kleine Kind direkt am Frühstückstisch in sein „Töpfchen“ kackt und Papa sich daneben das Toastbrot reinschiebt und das Kind dann für seinen Haufen lobt. Bin wohl doch noch nicht bereit für Kinder, was?

Aber diese Touris waren schon was

Besonderes. Sie benahmen sich, als hätten sie die ganze Insel für sich gebucht. Nicht nur, dass sie abends im Restaurant die letzten waren (Anmerkung: unser Zimmer lag direkt gegenüber vom Restaurant), nein sie waren morgens um 7 auch die ersten am Frühstückstisch. Danke, mein Schlaf war damit um 7 Uhr in der früh zuende.


Etwas genervt von diesen Touristen stiegen wir glücklich in unser Boot ein. Froh, dass wir solch nervenden Leute hinter uns lassen. Aber "hinter uns" war das richtige Stichwort, denn wer stieg mir uns ins Boot, um ebenfalls abzureisen? Genau die Briten. Sie steigen

samt Gepäck und kackendem Kind in unser Boot ein. Und während der gesamten Bootsfahrt versuchten sie ihre Unterhaltung in einer Lautstärke zu führen, die nicht mehr normal war. Und als ob das nicht schon genug Strafe für uns gewesen wäre, stiegen sie am Festland auch noch in dengleichen Minibus Richtung Trang.Also teilten wir unsere Reiseroute noch mal für einige Stunden.


Na ja, von solchen Geschichten lebt ja unsere Reise und unser kleines Abenteuer. In Trang entscheiden wir uns Richtung Norden weiterzureisen, dann könnten wir in den nächsten Tagen noch Jörg, einen Freund von meinem Bruder, in Khao Lak treffen. Duesseldorf meets in Thailand.Schnell noch im ströhmenden Regen einen kleinen Happen gegessen... und schon gehts los.


Von Trang aus nehmen wir uns ein Taxi und sind nach ca. 2 stunden in Krabi, von wo aus wir die Fähre nach Phi Phi nehmen, die auch noch mal 1,5 Stunden dauert. Also sind wir den kompletten Tag wieder auf den Beinen.

Wir sind gespannt, was Phi Phi zu bieten hat. Denn gehört haben wir nur schlechtes. Aber nach den einsamen Inseln wollte ich mal wieder etwas „Ausgehmöglichkeiten“ haben (mal einen Supermarkt oder nen Kiosk) und Phi Phi liegt sowieso auf unserem Weg. Also Zivilisation - wir kommen!

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