Freitag, 17. April 2009

Voll, voller, Phi Phi - Der thailändische Ballermann


All unsere Erwartungen traten ein. Phi Phi ist kein lohnenswertes Reiseziel. Aber wenn man sich das Ganze eher wie einen Film betrachtet, ist es ok. Wer Party, Alkohol und Sex möchte, ist hier genau richtig. Halt der thailändische Ballermann. Wäre eine Fähre noch am selben Tag weiter nach Phuket gefahren, wir wären wohl direkt weitergereist. Aber so suchten wir uns eine relativ ruhige Unterkunft und genossen dann doch ein wenig die Möglichkeit, mal wieder Souveniers shoppen zu können. Und wir genossen, das faulige Wasser unserer grandiosen Dusche. Das war wirklich widerlich!

Eigentlich schade, dass diese Insel zu voll ist. Denn die Natur ist wirklich unglaublich schön. Nur diese Massenansammlung der Booten zerstört das traumhafte Bild. Die Insel wurde nach dem Tsunami einfach ganz schnell wieder aufgebaut, ohne ein klares Konzept.

Micha tut sich am nächsten Tag noch eine Tour zu berühmten Maya Bay an, die nach dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Capri berühmt geworden ist. Aber ehrlich gesagt, seht selbst. Mindestens 50 Boote am Strand und keine Möglichkeit zu schwimmen... Findet ihr so was schön?


Während Micha auf dem Tourboot war, schaute ich mir einige Japaner und Thais an, die auf der Insel ankamen und sich mit Europäern ablichten ließen – fürs Fotoalbum. Auch ich musste dran glauben. Und ich dachte erst, ich solle ein Foto von denen machen. Dann stellte sich die Thaifrau neben mich und ihre Freundin drückte auf den Auslöser. Schon lustig…

Doch es gibt auch noch Positives zu berichten: Abends haben wir ne nette Fress-Ecke gefunden, wo jeder Backpacker auf nem Stück Papier seinen Senf zum Essen ablassen konnte. Aber das Essen war wirklich toll!


Nach 2 Nächten schipperten wir weiter nach Phuket und von dort aus wollen wir mit dem Bus nach Khao Lak, wo wir Jörg treffen.

Keine Kommentare:

Blog-Archiv